Bänder
Bänder (auf Französisch bandes) Empfindlichkeitsbereiche, in die ein Spektralscanning-Kopf den zu messenden Spektralbereich unterteilt; bei tragbaren Geräten beträgt die Bandbreite (Schrittweite) 1, 5, 10 oder 20 Nanometer.
Bänder (auf Französisch bandes) Empfindlichkeitsbereiche, in die ein Spektralscanning-Kopf den zu messenden Spektralbereich unterteilt; bei tragbaren Geräten beträgt die Bandbreite (Schrittweite) 1, 5, 10 oder 20 Nanometer.
BAM, Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (auf Französisch Institut fédéral pour la recherche et les essais des matériaux) ist eine übergeordnete deutsche Bundesbehörde, die über verschiedene technische DIN-Normenausschüsse weltweit anerkannte Standards im Bereich Farbe erstellt und mehrere zerstörungsfreie Mess- und Prüfverfahren (Farbe, Fluoreszenz, Retroreflexion) entwickelt hat, die unter anderem zur Kalibrierung von Spektraldensitometern eingesetzt werden.
(autotypische Farbmischung, Rasterfarbsynthese auf Französisch: synthèse autotypique) optischer Kombinationseffekt aus additiven und physikalischen Farbmischungen von transparenten bis opaken Druckfarben, wenn diese nebeneinander oder teilweise überlappend in Form von periodischen (AM) oder nicht-periodischen (FM) Rastern gedruckt werden. Der additive Mischungseffekt (vorzugsweise beim Nebeneinanderdruck) nimmt ab, während der absorptive Mischungseffekt (vorzugsweise beim Übereinanderdruck) zunimmt. Die Grundfarben im Standardverfahren sind die additiven Sekundärfarben Cyan, Magenta und Gelb plus Zeichnungsschwarz (Key) und Papierweiß (White) – erstmals beschrieben in den…
automatische Farbdichtesteuerung/Closed-Loop-Farbregelung (auf Französisch régulation de l’encrage) bezeichnet die automatische Steuerung der Farbdichte in Druckmaschinen durch die Integration von Farbmessung oder Farbdichtemessung in einem geschlossenen Signalflusskreis, z. B. KBA QualiTronic ColorControl.
ASTM (American Society for Testing Materials) US-amerikanische Einrichtung, die unter anderem Prüfverfahren für Druckfarben entwickelt, z. B. D387:2008 (Standardprüfung für Farbe und Stärke von Pigmenten) oder WK20008 (Blockfestigkeit).
Gutbogen (im Französischen BAT, bon à rouler, bonne feuille, épreuve acceptée) ist ein Bogen, der am Ende der Einrichtung der Produktions-Druckmaschine gedruckt und als visuelle und messtechnische Produktionsdruckreferenz freigegeben wird. Bewertung Die erkannte Delta E wird mittels vordefinierter Toleranzintervalle Kategorien zugeordnet, z. B. „nicht wahrnehmbar“, „klein“ oder „groß“.
Bewertung, Beurteilung (französisch évaluation) technischer oder visueller Vergleich zwischen Referenz und Probe; das Ergebnis ist eine Farbdifferenz Delta E.
ANSI US-Normungsinstitut; entwickelte u. a. die IT8-Targets im Farbmanagement.
Anilox-Raster (auf Französisch „trame aniloxe“) Punktstruktur auf der Farbauftragswalze im Flexodruck und wasserlosen Offsetdruck mit kurzen Farbwerken (KBA-Technologie).
Rasterwalze (französisch: rouleau/cylindre anilox) Bezeichnung für Farb- und Lackauftragswalzen, deren Ursprung im früheren Flexodruck mit „Anilinfarben“ liegt; die gerasterte, gravierte Keramikoberfläche („Rasterwalze“) hat sich auch in wasserlosen Offset-Kurzfarbwerken (KBA Gravuflow/Newsflow, KBAMetroPrint) als vorteilhaft erwiesen, da die Farbschiebersteuerung der Einfärbung durch die von der Viskosität abhängige Farbübertragungsmenge mithilfe eines Temperiergeräts realisiert wird.
Alphakanal (französisch: canal alpha) in Bildbearbeitungsprogrammen; neben dem Farbkanal zusätzliche Kanäle (1 oder mehr), in denen Transparenzinformationen mit 8 Bit pro Pixel definiert werden (RGBA); die Werte reichen von 0 (transparent) bis 1 (opak).
Alterung (Französisch: vieillissement) 1) Eigenschaft von Lichtquellen, mit zunehmender Lebensdauer an Helligkeit zu verlieren, wobei sich auch ihr Spektrum verschiebt; Glühlampen und Leuchtstofflampen sind stärker betroffen als LEDs, weshalb letztere zunehmend als stabile Standard-Lichtquellen eingesetzt werden (siehe Just). 2) Langzeitprozess der chemischen Zersetzung von Farbschichten durch äußere Einflüsse, z. B. Sonneneinstrahlung, Regenwasser, Frost.
YIQ siehe Farbfernsehen.
Gelbwert (auf Französisch indice de jaune) Beschreibung der Vergilbung von fast weißen/farblosen Materialien, interpretiert als Abweichung vom Weißgrad. Aus diesem Grund gibt es 16 Standardformeln, darunter ISO 2470 sowie ASTM, CIE, DIN und Tappi. Immer häufiger geben Papierhersteller anstelle von Gelbwert und Weißgrad die CIELAB-Koordinate L* oder alle drei Farbwerte Lab* an.
Gelbheit (frz. dominante jaune) im Sinne der Gegenfarbentheorie: die Farbtöne im gelben Bereich gegenüber den blauen Farbtönen; Darstellung als Farbraumkoordinaten: b*>0 (CIELAB) und v*>0 (CIELUV); siehe auch Blauheit, Grünheit, Rotheit.
Vergilbung (französisch jaunissement) gelbliche Verfärbung der Substratfasern (Holzschliffanteil) oder der Beschichtung durch chemische Reaktionen mit Druckfarbenbestandteilen (Geisterbilder).
YCC-Kompressionsverfahren, definiert von JPEG und C-Cube für Luminanz, blau-standardisierte und rot-standardisierte Chrominanz; Anwendung: JPEG (JFIF), Kodak Photo YCC, YCC-Tags des TIF-Formats (TIFF).
„Y“ international gebräuchliche Abkürzung für die subtraktive Primärfarbe Gelb und somit auch für die technische Druckprozessfarbe Gelb.
XYZ siehe CIE-Kolorimetriksystem.
Xanthometrie (Französisch: xanthométrie) Messung des Gelbwertes von Papier.