Detailwiedergabe

Detailwiedergabe (auf Französisch rendu des détails) Qualität der Informationsübertragung in Bezug auf Details in allen Tonwertbereichen, einschließlich Rauschen und Auflösungsgrenzen; Detail- und Farbwiedergabe werden gemeinsam durch Änderungen der Druckkennlinie beeinflusst.

Zielprofil

Zielprofil (auf Französisch profil cible) siehe Tabellen I-2 „ICC-Profile-Klassifizierung“ auf Seite 56

Entsättigung

Entsättigung (Französisch: désaturation) Entfernung der Buntheit in intuitiven Bildverarbeitungswerkzeugen und bei Monitoren.

Densitometer

Densitometer (Französisch: densitomètre) Messgerät, mit dem die optische Dichte oder Farbdichte (Lichtabsorption) als indirektes Maß für die Schichtdicke der Druckfarbe bestimmt wird. Die Dickenmessung erfordert einen Polarisationsfilter, der die Unterschiede zwischen nassen und trockenen Farbschichten kompensiert. Im Vergleich zu veralteten Geräten mit den optischen Filtern R, G, B und Vis (zur Messung von schwarzer Farbe) arbeiten Densitometer heute mit einem spektralen Scan-Kopf und berechnen die Dichtewerte virtuell. Die Messfiltercharakteristiken und die Gerätekalibrierung (mit Bezug auf…

Delta E, Farbdifferenz/Abweichung

Delta E, Farbdifferenz/Abweichung (Französisch: différence entre deux couleurs) delta E, dE, ΔE ist die Differenz zwischen zwei Farbkoordinaten in einem wahrnehmungsäquidistanten Farbraum. Sie wird mit den sogenannten euklidischen Differenzformeln berechnet, der Wurzel aus der Summe der Quadrate der Farbkoordinaten – siehe Rückseite der Umschlagseiten: CIELAB. Um Verwechslungen mit Farbdifferenzen zu vermeiden, die mit einer Farbdifferenzformel aus einem anderen Farbsystem berechnet wurden, enthält eine vollständige Delta-E-Spezifikation als Index den Verweis auf das betreffende Farbsystem, z. B….

Definition

Definition (Im Französischen définition) Maß [Pixel × Pixel] für die Anzahl der Bildelemente („Pixel“) in horizontaler und vertikaler Richtung (Zeilenzahl) auf Monitoren (muss von der Grafikkarte des Computers oder des hardwarekalibrierbaren Monitors unterstützt werden), CCD-Kameras und Scannern; die höchste derzeit mögliche Monitor-Auflösung: QWUXGA/WQUXGA 3840 × 2400; 30-Zoll-Monitor von NEC: 2560 × 1600; HDTV: 1920 × 1080 und 1280 × 720 Pixel.

DDCP, direkter digitaler Farbproof

DDCP, direkter digitaler Farbproof (Auf Französisch système d’épreuves couleur numériques direct) direktes, d.h. filmloses digitales Farbprüfdruckverfahren, kurz Digitalproof, meist mit dem Anspruch auf verbindlichen Farbproof. Inkjet-Druck hat sich als Prüfdruckverfahren durchgesetzt.

Tageslicht

Tageslicht (Französisch: lumière du jour) sind von der CIE definierte spektrale Strahlungsverteilungen, die sich an verschiedenen Sonnenständen und Phasen des Sonneneinstrahlungswinkels (Tageslichtphasen) orientieren und mit Hilfe technischer Lichtquellen als „künstliches Tageslicht“ nachgebildet werden können: D50 = 5003 Kelvin, D55 = 5503 K, D65 = 6504 K, D75 = 7504 K. Die Definition schließt die jeweiligen natürlichen UV-Anteile des Sonnenlichts ein.

D65, künstliches Tageslicht 6500 K

D65, künstliches Tageslicht 6500 K (auf Französisch lumière artificielle 6500 K) künstliches Tageslicht mit einer sehr ähnlichen Farbtemperatur von 6502 Kelvin; CIE-Standard-Lichtart, die in der Papier-, Textil-, Kunststoff- und Automobilindustrie häufig in Verbindung mit dem 10°-Normalbeobachter verwendet wird und in dieser Form nicht in D50/2° transformiert werden kann.

Cromalin

Cromalin Marke von DuPont de Nemours (USA); wurde in der Ära der analogen Prüfdrucke zu deren Synonym. CRT-Display, Kathodenstrahlröhrenbildschirm (Cathode Ray Tube), veraltete Bauform für Monitore und Fernsehgeräte; Vorteile: Oberflächenhomogenität, betrachtungswinkelunabhängige Farbwiedergabe, hohe Auflösungsqualität, langsame Alterung; Nachteile: Platzbedarf, Gewicht, Stromverbrauch, Reparaturanfälligkeit. CT (Continuous Tone), Halbton, international gebräuchliche Abkürzung für Halbtonvorlagen (Farbdias, Fotoabzüge, Digitalfotos), im Gegensatz zu HT (Halftone/Raster) und LW (Linework/Strich). CxF, Color Exchange Format, ASCII/XML-basierter Container, der von GretagMacbeth entwickelt und von X-Rite zur…

Unternehmens-/CI-Farbe

Unternehmens-/CI-Farbe (Französisch: couleur spéciale) Farbton, der als Teil der Corporate Identity in Logos, Etiketten und Farbflächen kommuniziert wird und technisch entweder als Sonderfarbe, Spezialfarbe oder CMYK-Separation umgesetzt wird; kann als Farbmarke oder Patent geschützt sein; Beispiele für Farbordnungssysteme: ADAC: „Rapsgelb“ RAL 1021; Aral: blauer Hintergrund HKS 47; Deutsche Telekom: „Telemagenta“ Pantone Rhodamine Red U; Red Bull Getränkedose: „Ultramarin“ Pantone 2747 C auf „Silber“ Pantone 877 C; Ferrari-Rot: Hexadezimalcode FF1C00 oder Lackcode 35478; Beispiele für patentierte…

kontraktprüf-fähig

kontraktprüf-fähig (Französisch: épreuve couleur contractuelle) Eigenschaft eines Digitalproofs oder Andrucks, dessen Druckbild in der Farbwiedergabe mit dem späteren Auflagendruck übereinstimmt, wobei die Einhaltung der relevanten Toleranzen (Farb- und Buntigkeitsabstände bei der Auswertung eines Kontrollelements, z. B. Medienkeil) fälschungssicher zu dokumentieren ist.

Echtfarben, CT

Echtfarben, CT (Französisch: ton continu) Bezeichnung für kontinuierliche Tonwertübergänge, wie sie in fotografischen Vorlagen vorkommen; das englische Wort „halftone“ hingegen wird für Rasterbilder verwendet.

Übereinstimmung

Übereinstimmung (Französisch: concordance) Ergebnis eines Farbvergleichs ohne erkennbare oder messbare Abweichung.

Konglomerate

Konglomerate (französisch conglomérats) beabsichtigte Agglomeration von Pigmentpartikeln in Wide-Gamut-Tinten, um durch maximale Pigmentkonzentration und Farbstärke höhere Farbdichten zu erzielen.

Zapfen, Gaumenzäpfchen

Zapfen, Gaumenzäpfchen (Auf Französisch cônes (de la rétine)) Netzhautrezeptoren, die für das Tagessehen und somit für das Farbsehen verantwortlich sind.

Composite-Datei

Composite-Datei (auf Französisch fichier composite) Dateiformat, in dem die Farbseparation bereits erfolgt ist, die Farbseparationsdateien jedoch aus Darstellungs- und Handhabungsgründen noch in einer einzigen Datei zusammengefasst sind, d. h., die Aufteilung in einzelne Farbseparations-Dateien ist noch nicht erfolgt, z. B. Composite-PDF.

Composing

Composing (französisch Assemblage) 1) In der digitalen Bildverarbeitung und Grafikerstellung die Erzeugung von Motiven aus verschiedenen Bildern in gruppierten Bilddateien oder in einer neuen Bilddatei, wobei künstliche Licht- und Schatteneffekte verwendet werden. 2) Text-Bild-Integration. In beiden Szenarien ist die einheitliche Qualität der Farbwiedergabe der einzelnen Elemente eine Herausforderung.

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