Lichtenergie
Lichtenergie (Im Französischen: quantité de lumière) Lichtenergie mal Zeit in Lumen-Sekunden [lm·s]
Lichtenergie (Im Französischen: quantité de lumière) Lichtenergie mal Zeit in Lumen-Sekunden [lm·s]
Lichtausbeute (Französisch: efficacité lumineuse) das Mindestverhältnis zwischen abgestrahltem und empfangenem Lichtstrom, das für eine erfolgreiche Farbmessung erforderlich ist.
Die photopische spektrale Hellempfindlichkeitsfunktion (auf Französisch „courbe d’efficacité lumineuse“) beschreibt die spektrale Hellempfindlichkeit des menschlichen Auges bei Tageslicht für den 2°-Standardbeobachter. Das Maximum im Grünbereich liegt bei 555 Nanometern. Die Hellempfindlichkeitsfunktion erklärt außerdem, warum Menschen mehr Grüntöne als Rot- oder Blautöne unterscheiden können, warum „Grün“ gut für die Augen ist und warum im Operationssaal üblicherweise grüne Kittel getragen werden.
Lumineszenzdiode (auf Französisch diode électroluminescente) siehe LED
Selbstleuchter (Französisch: couleurs luminescentes) Farbreize von selbstleuchtenden Körpern (Lampen, Monitore, Datenprojektoren); siehe auch additive Farbmischung; Gegenteil: Körperfarben.
Lumineszenzscanner (franz. détecteur de luminescence) Detektor zum Nachweis von fluoreszierenden Pigmenten in Druckfarben und optischen Aufhellern in Papier, z. B. von Leuze, Sick.
Lumineszenz (französisch luminescence) die Fähigkeit von Festkörpern, Flüssigkeiten oder Gasen, beim Übergang von einem angeregten Zustand in einen Grundzustand Licht eines bestimmten Wellenlängenspektrums auszusenden. Die Lichtemission erfordert stets eine innere oder äußere Anregung: durch elektrischen Strom (LEDs, OLEDs), Lichtteilchen (Phosphoreszenz: Nachleuchten; Fluoreszenz: Echtzeit-Lumineszenz), chemische Reaktionen (Luminol in der Forensik, Luciferin bei Glühwürmchen), Wärmezufuhr (Glut), Röntgenstrahlen (Projektionsschirm), Verstärkung durch stimulierte Emission (Laser) usw.
Luminanzfaktoren (Im Französischen: facteurs de luminance) sind standardisierte Werte für die Helligkeitssignalbildung im Farbfernsehen; es gelten für die 3 Farbkanäle RGB: „Luma-Rot“ = 0,299, „Luma-Grün“ = 0,587 und „Luma-Blau“ = 0,114.
Leuchtdichtefaktor (französisch facteur de luminance) Wert A zur Kennzeichnung der Helligkeit einer Oberflächenfarbe, unabhängig vom Farbordnungssystem und somit systemübergreifend vergleichbar; in CIEXYZ wird A mit dem Y-Reiz (Grün) gleichgesetzt.
Leuchtdichte (frz. luminance) SI-Einheit: Candela pro Quadratmeter [cd/m²]; Nicht-SI-Einheiten: Apostilb (asb), Blondel, Bril, Lambert (la), International Stilb (isb), Skot (sk), Stilb (sb); siehe auch Helligkeit
Lumen (Französisch: lumen) siehe Lichtstrom
lpi, Linien pro Zoll (Französisch: lignes par pouce) siehe Definition
migrationsarme Farbe (Französisch: encre à faible migration) Einstufung einer Druckfarbe, wenn die zulässigen SML-Werte („spezifischer Migrationsgrenzwert“, in mg Material pro kg Lebensmittel) aller Substanzen, die einen nachteiligen Einfluss auf Geruch/Geschmack/Aussehen der verpackten Substanz haben (Prüfsubstanz: modifiziertes Polyphenylenoxid, Tenax), unter die zulässigen Grenzwerte fallen (DIN EN 14338/1186-13).
Nachschlagetabelle (Im Französischen: table de correspondance) siehe CLUT
Langschlüssel/Schwarz (im Französischen noir long) in der UCR-modifizierten chromatischen Zusammensetzung mit Graukomponentenersatz GCR, die Verwendung der achromatischen Prozessfarbe Schwarz anstelle der drei chromatischen Farben CMY in einem weiten Bereich des Tonwertumfangs, d. h. mit einem niedrigen Einsatzpunkt.
lange Farbe (Französisch: encre longue) siehe Fadenziehen
LMS-Farbraum (Französisch: espace LMC) siehe Fundamentalreiz
Flüssigkristall-Farbdisplay (Französisch: écran à cristaux liquides) siehe Aktivmatrix-Display
Linearisierung (auf Französisch linéarisation) – Verfahren bei der Kalibrierung digitaler Drucksysteme und Inkjet-Digitalproofdrucker. Dabei wird mithilfe eines Spektraldensitometers, z. B. Techkon Spectro-Dens/SpectroJet, ein für die Linearisierung bereitgestellter Kontrollstreifen, z. B. ECI Gray Control Strip, auf einem bedruckten Bogen erfasst, um die Istwerte an die Sollwerte anpassen zu können. Diese Option ist auch bei Offsetdruck-Andrucken verfügbar, die unter PSO-/ISO-standardisierten Bedingungen gedruckt werden; dort werden die „GrayCon-Strips“ für zwei Zwecke erfasst: 1. Qualitätsüberwachung der Druckmaschine (mit impakt…
Strichzeichnung, LW (auf Französisch dessin au trait) monochrome Pixelgrafikdatei mit 1-Bit-Farbtiefe, d. h. binärer Status „Farbton“ und „kein Farbton“.