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Gegenfarbtheorie

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Gegenfarbtheorie (französisch: théorie des couleurs opposées) Theorie der Farbsignalverarbeitung im Gehirn, 1905 von E. Hering aufgestellt und 1927 von R. Luther den Grundreizen PDT (heute LMS) zugeordnet. Nach dieser Theorie werden die von den Zapfentypen, die Grün (P, M), Rot (D,L) und Blau (T, S) erzeugen, erhaltenen spektralen Wertfunktionssignale weder in ihrer ursprünglichen Form noch als RGB-Signale weiterverarbeitet, sondern in einem Gegenfarbenprozess „kodiert“, der wiederum dreidimensional ist: Rot-Grün, Gelb-Blau und Dunkel-Hell, siehe auch Elementarfarben, CIELAB.

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