7 Überlegungen zur Blendengröße für die Druckmessung

Die Messung von Druckfarbe und -dichte kann mit verschiedenen Blendengrößen an einem Spektralfotometer durchgeführt werden. Hier sind 7 Aspekte, die bei der Wahl der Blendengröße für die Farbmessung von Drucken zu berücksichtigen sind:

  1. Welche Größe haben die Farbfelder auf dem Farbkontrollstreifen?
    Typischerweise wird eine kleine Blende verwendet, wenn kleinere Farbfelder gemessen werden müssen. Dies ist häufig bei Druckmaschinen mit vielen Druckwerken der Fall, bei denen zusätzliche Felder für jede Farbzone verwendet werden. Platzbeschränkungen erfordern die Verwendung kleinerer Felder.
  2. Welche Blende ist praktischer?
    Kleine Blenden können sehr praktisch in der Anwendung sein. Sie lassen sich einfacher schnell positionieren, ermöglichen Messungen um kleine Druckfehler herum, Messungen innerhalb des Bildes und die Dichtemessung großer Schriftzeichen. Dies spricht dafür, kleine Blenden generell zu verwenden, selbst wenn größere Farbfelder vorhanden sind.
  3. Welche ist genauer?
    Eine größere Blende lässt mehr Licht durch, wodurch die Messungen etwas wiederholbarer werden. Eine 3-mm-Blende lässt 4-mal so viel Licht durch wie eine 1,5-mm-Blende. Mehr Licht bedeutet weniger Sensorrauschen. Es ist auch wichtig zu beachten, dass durch die Mittelung von 4 Messungen mit einer 1,5-mm-Blende etwa die gleiche Präzision wie mit einer 3-mm-Blende erreicht werden kann. SpectroDENS verfügt über einen Sensor mit extrem niedrigem Rauschen, sodass die Verwendung einer 1,5-mm-Blende in den meisten Situationen akzeptabel ist.
  4. Verwenden Sie grobe Rasterweiten?
    Die nominale Rasterfrequenz beeinflusst ebenfalls die Wahl der Blendengröße. Sie können eine 3-mm-Blende bei 85 Linien/Zoll oder darüber verwenden. Sie können eine runde 1,5-mm-Blende bei 175 Linien/Zoll oder darüber verwenden. Grobe Raster schließen die Verwendung kleiner Blenden aus.
  5. Müssen Sie zwei Messungen vergleichen?
    Es kann gewisse Unterschiede in den Messwerten zwischen kleinen und großen Blenden geben. Wenn Messungen zwischen einem Standard und einem Druck oder zwischen zwei Instrumenten verglichen werden müssen, ist es am besten, nach Möglichkeit die gleiche Blendengröße zu verwenden. SpectroDENS ist für eine enge Übereinstimmung zwischen 1,5-mm- und 3-mm-Blenden konstruiert und kalibriert. Dichtemessungen variieren zwischen den beiden Blendengrößen um weniger als 0,01D und Farbmessungen um etwa 0,30 CIE DE bei Druckproben.
  6. Wird ein Polarisationsfilter benötigt?
    Polarisationsfilter sind eine clevere Möglichkeit, den Einfluss von Glanzunterschieden auf die Farbmessung zu reduzieren. Diese Filter blockieren jedoch 90 % des Lichts, sodass eine größere Blende erforderlich ist, um ausreichend Licht zu erhalten. Bei einer kleinen Blende und einem Polarisationsfilter gibt es eine höhere Variabilität in den Messwerten. Einige Instrumente mit Polarisationsfilter bieten nicht einmal die Option einer kleinen Blendengröße an, da das Rauschniveau für präzise Arbeiten möglicherweise inakzeptabel ist.
  7. Müssen Sie die Blenden für unterschiedliche Anforderungen wechseln?
    Bei einigen Geräten müssen Sie beim Kauf die beste Blende für Ihre Anwendung auswählen. Sie treffen also die Entscheidung im Voraus und arbeiten damit. Andere Geräte wie SpectroDENS bieten austauschbare Blendengrößen, die Sie je nach Bedarf wechseln können, was Ihnen größere Flexibilität bietet.

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