Druckqualitätsmanagement

Heutzutage hört man viel über „Big Data“. Es wird eingesetzt, um Ihr Einkaufsverhalten zu verfolgen, Ihnen zielgerichtete Werbung zu senden und sogar Heilmittel für lebensbedrohliche Krankheiten wie Krebs zu entwickeln. Ich möchte mir jedoch kurz die Zeit nehmen, Ihnen die Vorteile von Big Data im Zusammenhang mit der Techkon-Lösung für das Druckqualitätsmanagement namens ChromaQA zu erläutern – und wie Ihre Druckproduktionsumgebung von der Leistungsfähigkeit von Big Data profitieren kann.

Die Druckqualitätsplattform ChromaQA nutzt im Kern einen SQL Server, um die gemessenen Farbergebnisse jedes über das System laufenden Druckauftrags zu speichern und nachzuverfolgen. Ein Großteil der gespeicherten Daten wird von ChromaQA automatisch erfasst, z. B. Auftragsnamen, Farbnamen, gemessene DeltaE-Ergebnisse, Bedienernamen, Datum/Uhrzeit usw. Im gesamten ChromaQA-Workflow können Anwender jedoch auch manuell Metadaten zu den Aufträgen hinzufügen oder diese taggen. Diese Metadatenfelder sind vollständig anpassbar und können z. B. Angaben wie „Schicht“, „Druckmaschine“, „Substrat“, „Farblieferant“, „Plattentyp“ usw. enthalten. Je mehr Metadaten jedem Auftrag zugeordnet werden, desto mehr Möglichkeiten haben Sie, mit den Messdaten zu arbeiten und Erkenntnisse über Ihre Druckproduktion zu gewinnen.

Sprechen wir nun darüber, wie ein Print Quality Manager diese im ChromaQA-Server gespeicherten Daten extrahieren und davon profitieren kann. Das Druckqualitätsmanagementsystem ChromaQA macht diesen Prozess einfach, da es ein vollständiges Softwaremodul enthält, das dafür ausgelegt ist, spezifische Datenbankabfragen auf Basis dessen zu erstellen, was Sie über Ihren Druckproduktionsprozess herausfinden möchten. So kann ein Qualitätsmanager beispielsweise eine einfache Abfrage erstellen, um die finalen Auftragsbewertungen eines Artikels oder einer SKU zu einem bestimmten Zeitraum über alle Druckstandorte hinweg anzuzeigen – oder diese Informationen nach Druckstandort, Druckmaschine, Schicht, Bediener, Substrat, Plattentyp usw. aufschlüsseln. Auch dies sind nur einige einfache Beispiele, und wichtig ist: Das System ist vollständig anpassbar, um beliebige Parameter zu erfassen, die die Druckqualitätsabteilung wünscht, und über alle Elemente zu berichten, die für sie relevant sind. Selbst mit der relativ einfachen oben beschriebenen Abfrage kann ein Druckqualitätsmanager leicht erkennen, wie sich Substrat oder Plattentyp auf die resultierenden Auftragsbewertungen auswirken – was künftige Einkaufsentscheidungen und Auflagen dieses Auftrags beeinflussen kann, um letztlich Kosten zu sparen oder – je nach Bedarf der Druckerei – die Farbgenauigkeit zu verbessern.

Das war ein kurzer Überblick über das Abfragemodul, das in Techkons ChromaQA-Farbqualitätsplattform enthalten ist, und darüber, wie Big Data eingesetzt werden kann, um Ihre Farbgenauigkeit zu verbessern, Rüstzeiten zu verkürzen und letztlich Geld zu sparen. Wenn Sie mehr darüber erfahren möchten, wie ChromaQA in Ihrer Umgebung helfen kann, oder wenn Sie eine kostenlose Testversion wünschen, kontaktieren Sie uns bitte unter: info@techkon.datacolor.com

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