elektromagnetisches Spektrum
elektromagnetisches Spektrum (auf Französisch spectre électromagnétique) Wellenlängen, die von elektromagnetischen Strahlern emittiert werden; Bereiche: Niederfrequenzstrahlung 100.000 bis 100 km, Hochfrequenzstrahlung 100 km bis 1 mm, optische Strahlung 1 mm bis 200 Nanometer (1 nm = 1 Millionstel mm), ionisierende Strahlung 200 nm bis 0,1 Femtometer (Millionstel Nanometer). Die optische Strahlung, die für die Bildung von Farbreizen verantwortlich und für Druck und Medien relevant ist, wird wie folgt unterteilt: – Ultrarot („Infrarot“, IR, Wärmestrahlung) 1 mm bis 780 nm (einschließlich Laser für Thermo-CtP-Druckplatten, Dispersionslacktrocknung, Fotoleiter-Bebilderung in Laserdrucksystemen); – sichtbare Strahlung („VIS“, Lichtspektrum, Spektralfarben Rot-Orange-Gelb-Grün-Blau-Violett, Mischfarben) 780 bis 380 nm (alle Lichtquellen, Farbabstimmkabinen, Normlichtlampen, Leuchtdioden, Gas-/Festkörper-/Dioden-Farblaser für die CtP-Druckplattenbebilderung, LED-UV-Druckfarbentrocknung, Monitore, Datenprojektoren, Messlicht in kolorimetrischen Messgeräten, Remissionsbereich optischer Aufheller in fluoreszierenden Druckfarben und Papieren); – nahes Ultraviolett (UV-1, UV-A/B/C, „Quarz-UV“, „Schwarzlicht“) 380 bis 200 nm (Absorptionsbereich optischer Aufheller, Quecksilber-/Metallhalogenidlampen zur Härtung von UV-Farben/Lacken und Hybrid-Druckfarben sowie die Bebilderung von Fotopolymer-Flexodruckplatten, Belichtung von Diazo-Kopierschichten). Trotz ihrer Unsichtbarkeit werden UV- und IR-Strahlen als optische Strahlung betrachtet, da sie wie Licht mit optischen Systemen (Linsen, Gittern, Spiegeln) innerhalb gewisser Grenzen gebrochen/reflektiert und akusto-optisch moduliert werden können.



