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Farbreiz

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Farbreiz (im Französischen stimulus de couleur) 1) physikalische Identifikation der Lichtstrahlung, die durch direkte Stimulation der Zapfen (Netzhautrezeptoren) eine Wahrnehmung hervorruft, die als Farbe empfunden werden kann. Der Farbreiz kann sowohl von einem Primärstrahler (Lichtquelle) als auch von einem Sekundärstrahler (remittierende Oberfläche) ausgehen. 2) wertmäßige Identifikation von Farbortkoordinaten im Farbraum mithilfe eines Vektors, der vom Koordinatenursprung 0 zu den Farbortkoordinaten zeigt (lokalisierter Vektor). Der Vektor wird durch die Addition von z. B. Vektoren rR, gG, bB gebildet. Es wird unterschieden zwischen Primärreizen R, G, B (additive Farbmischung), Basisreizen P, D, T (Beschreibung des Tagessehens, der Adaptation und der Farbsehschwäche mittels der 3 Zapfentypen PDT und neuerdings LMS) und virtuellen Normalreizen X, Y, Z (CIEXYZ, Beschreibung aller kolorimetrischen Phänomene).

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