autotypische Farbmischung, Halbton-Farbsynthese
(autotypische Farbmischung, Rasterfarbsynthese auf Französisch: synthèse autotypique) optischer Kombinationseffekt aus additiven und physikalischen Farbmischungen von transparenten bis opaken Druckfarben, wenn diese nebeneinander oder teilweise überlappend in Form von periodischen (AM) oder nicht-periodischen (FM) Rastern gedruckt werden. Der additive Mischungseffekt (vorzugsweise beim Nebeneinanderdruck) nimmt ab, während der absorptive Mischungseffekt (vorzugsweise beim Übereinanderdruck) zunimmt. Die Grundfarben im Standardverfahren sind die additiven Sekundärfarben Cyan, Magenta und Gelb plus Zeichnungsschwarz (Key) und Papierweiß (White) – erstmals beschrieben in den „Neugebauer-Gleichungen“ (siehe Historie); die Mischfarben des Standardverfahrens sind M+Y=Rotorange, C+Y=Grün und C+M=Blauviolett, C+M+Y=Grau. Der Effekt wird zudem durch Lichtstreuungseffekte (Absorptions-Streuungs-Verhältnis) beeinflusst.



