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physikalische Farbmischung, absorptive Interferenz

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physikalische Farbmischung, absorptive Interferenz (im Französischen: synthèse soustractive, interférence d’absorption), fälschlicherweise als „subtraktive Farbmischung“ bezeichnet (im Gegensatz zur additiven Farbmischung); gegenseitige absorptive Beeinflussung von Objektfarben (z. B. vermischte opake Farben, übereinanderliegende Druckfarbschichten, in Reihe angeordnete transparente Farbfilter). Bei der absorptiven Interferenz wird mathematisch nichts subtrahiert; stattdessen werden alle Teile des eingestrahlten Lichts, die nicht re-emittiert werden und somit nicht an der Bildung eines Farbreizes beteiligt sind (Lambert-Beersches Gesetz), absorbiert (d.h. mit Absorptionsgraden < 0 multipliziert). Das maximal mögliche Ergebnis „Schwarz“ ist als Totalabsorption zu verstehen, d.h. die vollständige Abschwächung des Lichts. Die absorptiven Primärfarben sind die Komplementärfarben der additiven Farbmischung, d.h. Cyan, Magenta, Gelb (CMY). Anwendungen: „autotypische Farbmischung“ im Mehrfarben-Rasterdruck, Farbfilme, Farbrezeptursysteme.

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