Primärreize, Primärfarben
Primärreize, Primärfarben (Französisch: stimulus de couleur de référence) mathematisches Modell zur wertbasierten Identifikation eines Farbreizes bei additiver Farbmischung; abgeleitet von den Grundreizen der 3 Zapfentypen charakterisieren die realen Farbreize R, G, B die Farbsignalabsorption in den 3 Farbkanälen des Auges; CIE(1931)-Definitionen der Primärreiz-Wellenlängen λ und der zugehörigen relativen spektralen Strahlungsverteilung S(λ) für das energiegleiche Spektrum (Normlichtart E) und den 2°-Normalbeobachter: λR = R = 700,0 nm und S(700) = 72,096; λG = G = 546,1 nm und S(546,1) = 1,379; λB = B = 435,8 nm und S(435,8) = 1. Technische Definitionen von Primärreizen sind zum Beispiel die Farbfilter in einem Farbscanner oder die Subpixel-Farben von LCD-Monitoren.



